Am kommenden Freitag, den 30.01.2026 wird die Gruppe „Odessa -Projekt“ wieder im Hückeswagener Kultur-Haus Zach an der Islandstraße zu erleben sein. Die fünf Musiker bilder ein Ensemble, das seit Jahren für mitreißende Interpretationen osteuropäischer Musiktraditionen steht und sein Publikum mit einer unverwechselbaren Mischung aus Virtuosität und Spielfreude begeistert. Auch diesmal haben sie ein abwechslungsreiches und stimmungsvolles Programm mit Balkantänzen, Klezmermusik sowie jiddischen und Romaliedern zusammengestellt. Konzertbeginn ist um 20:00 Uhr.
„Eigentlich war für den Abend das Konzert „Gitarre und Tango“ mit Analia Rego vorgesehen, doch dieses musste aufgrund eines Krankheitsfalles kurzfristig abgesagt werden,“ berichtet Stefan Noppenberger vom Trägerverein. „Da beiden Hückeswagener Musiker Daniel Marsch und Stefanie Hölzle bei dem Konzert als Special Guests mit aufgetreten wären, haben wir kurzerhand mit ihnen gesprochen, ob die beiden nicht ein Alternativprogramm realisieren können. Und so springt nun die bekannte Gruppe Odessa-Projekt ein, was uns sehr freut und ebenso einen tollen musikalischen Abend verspricht“.
Das Odessa-Projekt verbindet traditionelle Melodien aus der Ukraine, Rumänien, Bulgarien und dem Balkan mit modernen Arrangements und improvisatorischer Freiheit. Rasante Tänze, melancholische Balladen und pulsierende Rhythmen verschmelzen zu einem Konzert, das gleichermaßen Herz und Füße bewegt. Die Musiker präsentieren ein Repertoire, das tief in der osteuropäischen Kultur verwurzelt ist und doch frisch, zeitgemäß und überraschend wirkt. Ihr Zusammenspiel lebt von dynamischen Kontrasten, feinen Zwischentönen und einer Bühnenpräsenz, die sofort Nähe schafft.
Hinter dem Odessa-Projekt verbergen sich die Musiker Stefanie Hölzle (Geige, Bratsche, Klarinette, Gesang), Sabine Schmelzer (Saxofon, Gesang), Daniel Marsch (Geige, Akkordeon, Gesang), Joachim Heinemann (Kontrabass) und Susanne Heinemann (Rahmentrommel, Congas, Riqq, Cajon, Gesang). Ihre Musik erzählt vom tanzenden Großvater auf einer Roma-Hochzeit, von der Brautsuche im mazedonischen Dorf, von den wundersamen Heilwässern der serbischen Stadt Niš, von der jüdischen Emigration nach Amerika und vom großen Glück, das die Kinder bringen.
Mit mehrstimmigem Gesang, mit Saxofon, Klarinette, Geige, Akkordeon, Kontrabass und Percussion erzeugt das Odessa-Projekt eine vielfältige Klangbreite. Die Band nimmt die Zuhörer mit auf eine Reise quer durch Osteuropa, weiter zum jiddischen Theater am Broadway und zurück nach Odessa, dem Schmelztiegel der Kulturen. Somit können sich die Zuhörer auf ein intensives Live-Erlebnis freuen, dass mit leidenschaftlichen Streicherklängen, virtuosen Soli, kraftvollen Grooves sowie mit Geschichten und Stimmungen aus einer faszinierenden musikalischen Welt besticht.
Karten für das Konzert sind im Vorverkauf zum Preis von 14,00 Euro (ggfls. zzgl. Gebühren) in der Bergischen Buchhandlung, bei Mode Sessinghaus sowie online unter www.kultur-haus-zach.de erhältlich. An der Abendkasse kosten die Karten 17,00 Euro.
Fotograph: D. Marsch, für Presse- und Werbezwecke freigegeben